Job in der Gastronomie – Stellensuche besser gemacht
Wer nach einem neuen Job oder einer offenen Stelle in der Gastronomie sucht, wird, wenn nicht gerade mit viel Vitamin B in der Tasche gesegnet, oftmals schnell enttäuscht werden.
Dabei lassen sich einige Fehler vermeiden, die eine eventuelle Absage -beispielsweise in einem Bewerbungsgespräch- nach sich ziehen können.
So sollte bereits beim Blick in die Stellenangebote das detaillierte Anforderungsprofil des jeweiligen Gastronomiebetriebs genau studiert werden. Bereits im Vorfeld ist zu bedenken, ob es sich womöglich um gehobene Gastronomie handelt und ob man sich das entsprechende Anforderungsprofil zutraut.
Ist dies der Fall, so muss selbstverständlich bei einer Bewerbung im Restaurant das Outfit stimmen, um einen ersten guten Eindruck zu vermitteln. Darüber hinaus ist die Zeit des Besuches nicht unerheblich, der frühe Morgen ist meist zu empfehlen, da hier meist noch nicht gespeist wird und der Restaurant-Leiter tendenziell noch recht entspannt in den Tag blickt. Ausserdem zeigt dies, dass frühes Aufstehen für einen selbst auch keinerlei Problem darstellt.
Meist kann im Restaurant in Erfahrung gebracht werden, ob Stellen zur Verfügung stehen, wenn im Vorfeld nicht im Stellenangebot gestöbert wurde. Nach einer schriftlichen Bewerbung kann es bis zu acht Wochen dauern, bis eine Einladung zum Bewerbungsgespräch oder eine Absage verschickt wird. Eine freundliche aber kurze Nachfrage ob die Bewerbungsunterlagen angekommen sind bringt Sicherheit und wirkt verbindlich und verlässlich.
Im Vorfeld zu einem Bewerbungsgespräch sollte man sich ausreichend Informationen zum jeweiligen Betrieb betrachtet und eigene Daten, wie Lebenslauf, vorherige Arbeitsplätze, Ausbildung usw. zurechtgelegt haben. Außerdem ist auf Ausdruck, Gestik und Handschrift zu achten, denn dies sind die ersten Eindrücke, die das Gegenüber vermittelt bekommt. Ein Anzug, oder zumindest Hemd, Anzughose und gute Schuhe, sind immer zu empfehlen.
Da Gastronomiebetriebe meist am Wochenende viel Personal benötigen, sollte man sich das Wochenende vormerken und von sich aus ansprechen, ob man eventuell auch an Sonntagen bereit ist zu arbeiten.
Wer die Angestellten genau beobachtet hat, kann Eindruck schinden, indem er seine Arbeitsweise ähnlich beschreibt, wie die der anderen. Denn es gibt kaum etwas fataleres, als einen zu lockeren Umgangston in einer feinen Atmosphäre, oder einen zu verkrampften, in einer lustigen Bar zu pflegen.
Nach dem Gespräch, merkt man meist selbst, wie man beim Gegenüber angekommen ist, jedoch sollte man sich seiner Sache nie zu sicher sein, sondern sich, wie Allgemein bekannt, bei möglichst vielen Betrieben bewerben.
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